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Im Herzen eins, am Tisch getrennt: Gerbers Marienpredigt und die Sätze, die er nicht sagt
16. August 2026
Bischof Michael Gerber predigt am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel über alles Mögliche, nur nicht über die Aufnahme Mariens in den Himmel – und erklärt ausgerechnet „Verbundenheit im Leid“ zur Aufgabe einer Institution, deren eigene Aufarbeitungskommission vor einem Jahr protokolliert hat, dass genau diese Verbundenheit den Beschuldigten galt und nicht den Betroffenen.
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Wasser, Würde, Weihrauch: Wie ein Duschmobil zum Beleg für ein Dogma wird
15. August 2026
Magdalena Kiess erzählt im „Wort zum Sonntag“ von einem Duschmobil für obdachlose Frauen – und verwendet diese sehr konkrete, sehr weltliche Hilfe als Beleg für ein Dogma von 1950, das mit der Würde dieser Frauen nichts zu tun hat.
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Beschlossene Himmelfahrt: Wie ein Dogma von 1950 zum Fest der Hoffnung wird
15. August 2026
Stefan Buß feiert die leibliche Aufnahme Mariens als „Fest der Hoffnung“ – und verschweigt, dass es dafür keinen einzigen biblischen Beleg gibt und die Kirche das Ereignis erst 1950 per Dekret zur Glaubenspflicht erklärt hat. Und natürlich ist die versprochene Hoffnung nichts weiter als ein rein fiktiver (Selbst-)Betrug.
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Fundbüro Himmel: Wie aus dem verlorenen Schlüssel der verlorene Mensch wird
12. August 2026
Stefan Buß' Antonius-Impuls macht aus dem verlorenen Schlüssel den verlorenen Menschen. Eine Analyse der Äquivokation, der geglätteten Legende, des falsch zitierten Gleichnisses - und dessen, was der eigene Katechismus zum Versprechen vom Nicht-endgültig-verloren-Sein sagt.
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Vokation in Hofgeismar: Wenn die Kirche über staatliche Lehrkräfte mitentscheidet
10. August 2026
Vokation in Hofgeismar: Wie die Kirche über staatliche Lehrkräfte mitentscheidet – und warum „Das Böse ist nicht stärker als Gott“ keine Antwort ist.
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Ewiges Leben, 99 Euro inklusive Mehrwertsteuer
9. August 2026
Osthessen|News lässt sich ein kostenpflichtiges eigenes Produkt zum zweiten Mal von einem Geistlichen empfehlen, diesmal vom evangelischen Pfarrer Stefan Bürger – und macht aus dessen doppelt eingeschränktem Glaubenssatz eine Schlagzeile, die wie eine Tatsachenmeldung aussieht, während im Text die säkulare Trauerbegleitung in Anführungszeichen gesetzt wird.
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Container Nummer 5: Wie das „Wort zum Sonntag“ das Recht auf Reparatur vereinnahmt
8. August 2026
Anke Prumbaum deutet im „Wort zum Sonntag“ das EU-Recht auf Reparatur zur Botschaft über Geduld und Versöhnung um – und blendet aus, dass es dieses Gesetz nur gibt, weil Haltung nicht reicht.
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Der falsche Schweizer und das vereinnahmte Licht
8. August 2026
Stadtpfarrer Stefan Buß macht Albert Schweitzer zum Kronzeugen für ein Licht, das angeblich aus der „Liebe zu Jesus Christus“ erwächst – dabei stimmt schon die Herkunftsangabe nicht, und Schweitzers eigene Theologie widerspricht der Vereinnahmung so gründlich wie kaum eine andere.
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Gottes Haus hat keine Zugangsbeschränkung? Ein Blick ins Kirchenrecht
5. August 2026
Buß deutet ein offenes Kirchenportal als Zeichen bedingungsloser Zugänglichkeit, während das Kirchenrecht seiner eigenen Institution Taufe, Konfession, Lebensform und Geschlecht als Zugangsbedingungen festschreibt – und der Vorgänger-Impuls, für den er sich einleitend entschuldigt, unverändert falsch online steht.
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Gott gibt Kraft und Besonnenheit – nur keinen Regen
2. August 2026
Conrad Krannich erklärt die europäischen Waldbrände zur Tat böser Einzelner, verschweigt dabei den realen Klimawandel fast vollständig und ersetzt ihn durch eine Metapher – und beendet einen Appell gegen verbale Brandstiftung ausgerechnet mit einem Vers aus einem Brief, der selbst voller Ausgrenzungsrhetorik steckt.
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Wer Kritik für Gezwitscher hält, prüft auch keine Zitate
1. August 2026
Buß schreibt einen Don-Bosco-Spruch dem falschen Heiligen zu, erklärt eine stoische Alltagsweisheit zum christlichen Alleinstellungsmerkmal und empfiehlt ausgerechnet der Institution, deren eigene Aufarbeitungskommission Gleichgültigkeit gegenüber Betroffenen protokolliert hat, kritische Stimmen als Vogelgezwitscher zu behandeln.
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„Signal des Himmels“? Wie Pfarrer Winfried Abel die Opfer eines Terroranschlags zur Zielscheibe macht
31. Juli 2026
Pfarrer Winfried Abel erklärt einen Terroranschlag zum „Signal des Himmels“. Eine säkular-humanistische Kritik der Opferbeschuldigung.
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Der halbe Paulus: Wenn der Körper zum Tempel wird und der Kontext verschwindet – Goldene Rosine am Band für Annette Behnken
26. Juli 2026
Behnken deutet Paulus’ Tempel-Vers zur Selbstannahme um – und unterschlägt den Kontext, der genau das Gegenteil sagt.
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Das Wort zum Sonntag, in dem Gott fehlt
19. Juli 2026
Benedikt Welter predigt zum fünften Jahrestag der Ahrtal-Flut über Trost und Sinn – und kommt dabei ganz ohne Gott aus, weil ein Gott, der 184 Menschen ertrinken lässt, in dieser Predigt keine gute Figur machen würde.
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Ein Garten, den es nie gab: Krannich erfindet das Abendmahl neu
12. Juli 2026
Conrad Krannich preist den Abendmahlstisch als Ort radikaler Gemeinschaft – dafür erfindet er einen Bibeltext, der so nicht existiert, verschweigt, dass genau dieser Tisch bis heute das wirksamste Ausschlussinstrument des Christentums ist, und empfiehlt am Ende einen Ort „jenseits von wahr und falsch“, den eine aufgeklärte Gesellschaft sich nicht leisten kann.
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Gott schenkt Freiheit? Die Unabhängigkeitserklärung hat ihn nicht gefragt
4. Juli 2026
Johanna Vering feiert im „Wort zum Sonntag“ zum Independence Day die demokratische Gleichheit – und schreibt sie am Ende dem „christlichen Menschenbild“ zu, obwohl die Unabhängigkeitserklärung ein aufklärerisch-deistisches Dokument ist und die Universalisierung ihrer Rechte großenteils gegen kirchlichen Widerstand erkämpft wurde.
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Trost ohne Theologie: Was Stefan Buß‘ Trauerportal-Interview unfreiwillig belegt
4. Juli 2026
In einem als Interview auftretenden Werbestück für das eigene Trauerportal räumt Stadtpfarrer Stefan Buß unfreiwillig ein, was die säkulare Kritik seit Jahren beschreibt – dass die tröstende Substanz der Trauerbegleitung (Zuhören, Rituale, Gemeinschaft, die Kerze) konfessionsübergreifend und „bis in den weltlichen Bereich" funktioniert, also ohne die Theologie, die er anderswo zu ihrer Voraussetzung erklärt.
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Big Father is watching you – Buß und die Umetikettierung der Überwachung
4. Juli 2026
Buß deutet das allsehende „Vaterauge“ vom Kontroll- zum reinen Fürsorgesymbol um, blendet dabei die richtende Kehrseite genau desselben Blicks aus – und vereinnahmt eine zutiefst humanistische Ethik des Nicht-nach-der-Oberfläche-Urteilens für ein exklusives theologisches Einheitsversprechen.
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Leichtes Gepäck, überflüssiger Gott – und warum er trotzdem nie fehlt
1. Juli 2026
Stefan Buß verkauft einen vollständig säkularen Rat zur Entschleunigung – langsamer werden, Ballast ablegen, sich auf das Wesentliche besinnen – als geistliche Einladung; streicht man den Gottesbezug, bleibt die Botschaft unbeschädigt, was zeigt, dass das Religiöse hier Dekor ist und primär der Erhaltung des Rahmens dient, nicht den Menschen.
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„Was fehlt, wenn Gott fehlt?“ – Die Frage, die ihre Antwort schon mitbringt
28. Juni 2026
Der Bericht über den Diakonen-Gottesdienst auf der Milseburg stellt die Frage „Was fehlt, wenn Gott fehlt?" so, dass die Antwort schon feststeht – und verbucht Sinn, Halt und Trost als göttliche Lieferungen, obwohl es menschliche Leistungen sind.
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Reißverschluss mit Segen: Wenn säkulare Vernunft kurz vor Sendeschluss konfessionell wird
27. Juni 2026
Alexander Höner hält eine über weite Strecken klug klingende, vollständig säkulare Zivilpredigt über Regeln und Zusammenhalt – und erklärt am Ende Menschenwürde, Lügenverbot und soziale Marktwirtschaft zu „christlichen Grundsätzen“, obwohl sein eigenes Argument die Geltung von Regeln gerade nicht aus dem Glauben, sondern aus ihrer erprobten Bewährung ableitet.
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Ein Gott, der nach Bier riecht – und beim Vertuschen danebensteht
27. Juni 2026
Buß verlegt den Gottesdienst in den Biergarten und deutet dessen rein weltliche Geselligkeit als Gottesnähe – der Substituierbarkeitstest fällt hier so eindeutig aus wie nie zuvor, und die nebenbei behauptete Allgegenwart Gottes wird, ernst genommen, zur Theodizee-Falle.
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Maske ab: Wie sich die Kirche selbst säkularisiert – und die Werte vereinnahmt, die gegen sie erkämpft wurden.
24. Juni 2026
Buß' Hessentag-Nachlese wird zur Strategiebilanz: Wie die Kirchen säkular-humanistische Werte für sich vereinnahmen – und den eigentlichen Schritt schuldig bleiben.
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Der Himmel in der Lücke – Magdalena Kiess über KI, Musik und das Menschliche
20. Juni 2026
Kiess' KI-„Wort zum Sonntag" – ein humanistisches Argument mit theologischem Etikett und eine domestizierte Papst-Enzyklika.
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Ist schon jemand aufgefallen, das diese Geschichte vom abhanden gekommenen Jesus nicht gerade nach fürsorglichen Eltern klingt ? Einen ganzen…